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Dreierbundumzug Hadamar: 32 Malteser Sanitäter sorgen für Sicherheit

04.03.2014
Dreierbundumzug Hadamar
Ruhe vor dem Sturm. An der Unfall-Hilfsstelle bereiten sich den Sanitäter auf ihren Einsatz vor.

Hadamar. 32 Malteser aus dem ganzen Bistum Limburg waren am Fastnachtssonntag beim Dreierbundumzug aller Fastnachtsvereine aus Limburg, Hadamar und Diez und den umliegenden Gemeinden dabei, um für die Sicherheit der rund 15.000 Besucher zu sorgen.

Aus Frankfurt, Usingen, Kelkheim, dem Rhein-Lahn-Kreis und natürlich aus dem Landkreis Limburg-Weilburg waren die Sanitäter bereits um 11:30 Uhr angereist. Nach einem gemeinsamen Einsatzbriefing verteilten sich die Helfer mit ihren Fahrzeugen an strategisch sinnvollen Stellen entlang der rund drei Kilometer langen Zugstrecke. Insgesamt waren ein Rettungswagen, drei Krankentransportwagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Einsatzleitwagen und ein Motorrad der Malteser vor Ort.

Pünktlich um 14:11 Uhr startete dann der närrische Lindwurm mit mehr als 90 Wagen und Gruppen am Ortseingang von Niederhadamar, bis er gegen 17 Uhr sein Ziel am Schlossplatz erreichte. Der erste Notruf ging jedoch bereits vor dem geplanten Start bei Einsatzleiter Rick Rusert ein. In erster Linie waren es alkoholisierte Patienten, die die Sanitäter während aber auch vor allem nach dem Ende des Zuges versorgen mussten. „Die meisten konnten an Bekannte und Angehörige übergeben werden und wurden nachhause entlassen. Für zwei Personen endete der Tag jedoch im Krankenhaus“, so Rusert. Über 30 Patienten konnten durch die acht Erstversorgungstrupps entlang des Umzugs vor Ort versorgt werden. In der Unfall-Hilfsstelle am Ende des Zuges wurden 15 Personen behandelt.

Gegen 19:00 Uhr konnte der Einsatz dann nach 7,5 Einsatzstunden beendet werden. Rick Rusert zieht eine positive Bilanz: „Insgesamt war es für unsere Helfer ein ruhiger Tag. Die Zahl der Patienten war zwar mit rund 50 recht hoch, wir waren jedoch für einen wesentlich höheren Ansturm gerüstet.“ Positiv bewertet Rusert vor allem die Stimmung unter den vorwiegend jungen Sanitätern. „Es ist toll, dass sich an einem solchen Tag so viele junge Helfer freiwillig melden. Für einige war es nicht der einzige Einsatz in der Fastnachtszeit. Das spricht für den Teamgeist und dafür, dass es einfach Spaß macht als ehrenamtlicher Sanitäter bei den Maltesern mitzuarbeiten“, so Rusert.

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