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Malteser Frankfurt

Ehrenamtlich Freude schenken

10.05.2017

Malteser Besuchsdienst begleitet aus der Einsamkeit heraus

„Jeder Mensch braucht menschliche Nähe und Wärme und viele möchten Gutes tun. Wir Malteser bringen beide Bedürfnisse zusammen. Wir stiften schnell und unkompliziert Beziehungen und machen es damit möglich, dass jeder, der möchte, Gutes tun kann.“
 (Annette Lehmann, Stadtbeauftragte Malteser Frankfurt)

 „Wer ehrenamtlich zu uns kommt, findet beste Rahmenbedingungen vor, „Helfende Hände“ werden in allen Phasen ihres Engagements von den Maltesern unterstützt.“
(Florian Dernbach, Stadtgeschäftsführer Malteser Frankfurt)

Was
17 Jahre Malteser Besuchsdienst „Die Helfende Hand“:  Das sind über 1000 Betreute und Engagierte, unzählige Besuche mit Trösten, Zuhören und Wange streicheln.
Die ehrenamtlichen Helfenden Hände besuchen regelmäßig alte und sozial isolierte Frankfurter. Die gemeinsame Zeit gestaltet sich mit Gesprächen, Spaziergängen und kleinen Unternehmungen.

Wie
Professionelle Organisation
Die „Helfende Hand“ ist nach den Prinzipien ehrenamtlicher Malteser-Dienste organisiert und wird durch hauptamtliche Begleitung und Unterstützung flankiert. 
Die gesamte Projektarbeit ist über standardisierte Verfahren inklusive eigens entwickelter Dokumente organisiert. Das gilt sowohl für die Aufnahme von Klienten als auch für die Integration neuer Ehrenamtlicher sowie für die Archivierung von Daten.
Das Team der Projektleiterinnen trifft sich regelmäßig zur Fallbesprechung.

Die Projektleitungen
Fünf lebenserfahrene Organisationstalente mit viel Menschenkenntnis engagieren sich zwischen
5 und 10 Stunden/Woche für
• Aufnahme und Begleitung von Klienten und Ehrenamtlichen,
• Einsatzplanung, Dokumentation und Begleitung der Besuchsdienste,
• Netzwerken mit externen Kooperationspartnern.

Warum
Einsamkeit im Alter als Herausforderung unserer Zeit
Tendenziell wird der Anteil allein lebender Menschen und damit von Einsamkeit betroffener Menschen zunehmen, das zeigen auch die Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung für Frankfurt.
Waren 2010 13,5 % der Frankfurter 65 Jahre alt und älter, so sind es 2015 bereits 15% aller Frankfurter, davon wiederum 2% älter als 85 Jahre.


Bei allen (Neu-) Klienten der „Helfenden Hand“ liegen die Risikofaktoren, die Einsamkeit begünstigen, stark ausgeprägt vor. Sie sind daher nicht nur gefährdet, was die emotionalen Belastungen von Einsamkeit betrifft, Einsamkeit kann wiederum gesundheitliche und weitergehende seelische Folgen haben.

Das Hilfsangebot der „Helfenden Hand“ ist allein durch seine Existenz und die Möglichkeit, es in Anspruch zu nehmen, ein Schritt auf dem Weg zur Bekämpfung von Einsamkeit.
Ein Besuchsdienst ist für unsere Klienten ein Weg aus der Einsamkeit heraus, manchmal eher präventiv, oft auch kurativ. So äußerten alle Neu-Klienten den Wunsch nach regelmäßigem Besuch und Gespräch, also einer sozialen Beziehung. 
75% unserer Klienten wünschten zudem eine Unterstützung beim Spazierengehen oder/und gemeinsame Unternehmungen, ein Zeichen für den Wunsch nach mehr Mobilität.

Seit 2001 ist die „Helfende Hand“ Teil des „Frankfurter Programms  Würde im Alter ambulant“, das eine Verbesserung der psychosozialen Beratungs- und Begleitungsstrukturen im Bereich der ambulanten Altenpflege zum Ziel hat.

Ehrenamtliche gesucht!
Wer sich ehrenamtlich für einsame alte Frankfurter engagieren möchte, ruft an oder schickt eine Mail: info(at)malteser-frankfurt(dot)de oder 0 69 / 94 21 050.
Mehr Infos auch unter www.malteser-frankfurt.de.


Pressekontakt
Lioba Abel-Meiser, Telefon: 0 69 / 94 21 05 53, Email: lioba.abel-meiser(at)malteser(dot)org

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE63370601934004400033  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PAX