Alles klar mit meinem Geld

Ein Malteser Schulprojekt zur Finanzkompetenz

Mit „Alles klar mit meinem Geld“ wollen wir dazu beitragen, dass weniger junge Menschen sich schon früh mit einem ausweglosen Schuldenberg belasten.

Für Schüler der neunten bis zehnten Jahrgangsstufe veranstalten wir Grund- und Aufbauworkshops zur Finanzkompetenz. Unsere Projektmitarbeiter kommen dazu für einen Vormittag an die Schulen.

Der Schule entstehen durch „Alles klar mit meinem Geld“ keine Kosten. Es müssen lediglich Räume zur Verfügung gestellt werden und ein Lehrer während des Workshops anwesend sein (Aufsichtspflicht).

 

Ihr Ansprechpartner

Heinz Fuchs

Heinz Fuchs
Projektleitung
Tel. 0 6171 85334
Mobil 0160-5577723
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Manfred Brill

Manfred Brill
Projektleitung Alles klar mit meinem Geld
Tel. 0 69 94 21 050
Fax 0 69 94 21 05 22
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Unser Workshop

Wir möchten, dass der Weg in die Überschuldung erst gar nicht beginnt!

In unserem Grundlagenmodul (ca. 4 Schulstunden) thematisieren wir:

·    die Begriffe Schulden/Überschuldung/Gläubiger

·    Gründe und Folgen einer Überschuldung

·    Vermeidungsstrategien

·    Wo bekommt man Hilfe?

·    Konsumzwang  und die Wirkung von Werbung

·    Wo bleibt mein Geld? Eine einfache Ein- und Ausgabenrechnung

Das Aufbaumodul (ca. 3 Schulstunden)  nach etwa einem halben Jahr ermöglicht die Wiederholung und Vertiefung der Inhalte aus dem Grundlagenmodul. Die Jugendlichen können ihre Erfahrungen seit dem Grundlagenmodul reflektieren und austauschen. Zusätzlich sprechen wir über grundsätzliche Lebenshaltungskosten, Ausbildungsvergütungen, Kostenfallen im Internet und rund um das Handy.

Beide Module werden in der Regel von zwei Projektmitarbeitern der Malteser durchgeführt.

Organisatorisches

Der Schule entstehen durch „Alles klar mit meinem Geld“ keine Kosten. Es müssen lediglich die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden.  Die Aufsichtspflicht während des Workshops liegt bei der Lehrkraft, die daher anwesend sein muss.

In einem Vorgespräch werden alle Punkte rund um den Workshop gemeinsam geklärt.

Wen sprechen wir an?

Unsere Zielgruppe sind Schüler der achten bis zehnten Jahrgangsstufe. In dieser Lebensphase sind die Jugendlichen besonders anfällig für Werbeversprechen und Konsumdruck in der Gruppe. Gleichzeitig steigt das verfügbare Taschengeld in diesem Alter an und wird erstmals durch kleine Nebenjobs wie z.B. Nachhilfe oder Zeitungsaustragen erhöht.

Aber: auch die Konsumwünsche steigen in dieser Lebensphase.  Das neuste Smartphone, Markenkleidung und –schuhe, Kino- und Discobesuch – die Summe der Ausgaben erhöht sich oft überproportional zum Einkommen.  Dabei haben viele Jugendliche keinen Überblick, wieviel sie wofür eigentlich ausgeben. So werden die ersten Schulden meist bei Freunden oder Verwandten gemacht. Sparen oder Verzichten fallen schwer – und so wird erneut Geld geliehen, um die vorherigen Schulden zu bezahlen. Ein Teufelskreis beginnt.