Navigation
Malteser Frankfurt

Malteser Aktiv

Ehrenamtlich in der Suchthilfe

Malteser Aktiv
Ehrenamtlich in der Suchthilfe
Wellness - Wissen – Kunst: Unter diesem Motto sind wir mit noch oder ehemals Sucht-kranken aktiv und unterwegs. Wir unterstützen die Arbeit der Profis in der Suchthilfe und wollen die Klienten auf ihrem Weg aus der Sucht begleiten. Alle Projekte finden in Kooperation mit der Integrativen Drogenhilfe e.V. Frankfurt statt.

Fotoprojekt Frankfurter Aussteiger
Frankfurter Aussteiger zeigt Menschen, die den Sprung in ein anderes Leben gewagt haben –
vom ehemaligen Wohnsitzlosen, der jetzt als Stadtführer unterwegs ist bis zum Top Manager, der Bio-Kindertee vertreibt.
Alle Aussteiger, Umsteiger, Mutmacher wurden portraitiert von noch oder ehemals Suchtkranken. 

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Nicole Trinkaus
Sekretariat
Tel. (069) 94210550
Fax (069) 94210522
E-Mail senden

Aussteiger. Umsteiger. Mutmacher

Neun Frankfurter Aussteiger erzählen von der 180° - Wende in ihrem Leben - manchmal bittere Notwendigkeit und gleichzeitig meistens großes Glück.
Nachzulesen sind die Geschichten in großformatigen Portraits im Rahmen der Ausstellung “Frankfurter Aussteiger”.

Die Macher
Die Macher der Portraits sind sieben noch oder ehemals Suchtkranke,  ehrenamtlich gecoacht von der Profifotografin Daniela Mortara. Sie kamen mit ungewöhnlichen Menschen außerhalb ihrer Kreise in Kontakt und wurden als gleichwertige Partner ernst- und wahrgenommen. Gut für fachliche Kompetenzen und fürs Selbstbewusstsein.

Daniel Preusshttp://frankfurt.malteser-internet.de/fileadmin/Files_sites/Regionen/HRS/Limburg/Frankfurt/Texte_Dienste/Besuchs_und_Begleitungsdienste/Malteser_Aktiv/Preuss.pdf war Manager, gründete Streetkids international e.V. und engagiert sich heute für Straßenkinder in Tansania, Sansibar.
„Die Inspiration für mein neues Leben war Angst, ich hatte Angst zu sterben.
Ich hatte Probleme mit dem Herzen und bin mit 48 Jahren ins Krankenhaus gekommen und dann haben mir die Ärzte gesagt, wenn sie so weiter machen, leben sie noch ein halbes Jahr.“

Foto Daniel Preuss
 
Marco Rühl
war Manager bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und vertreibt jetzt Bio-Kindertee unter dem Label Tee-Fee.
„Einfach diesen Sicherheitsgedanken loszulassen, nicht jeden Monat automatisch ein Gehalt auf dem Konto zu haben, sondern eben zu sagen, ich muss jetzt erst mal mit wenig Geld auf dem Konto auskommen“

Foto Marco Rühl
 
Philipp Wanke war Produktmanager bei der Deutschen Bank und bewirtet heute Gäste in seiner „Wohnküche“ im Frankfurter Nordend.
„Von den Strukturen her ist es schon sehr speziell, in einem Großkonzern zu arbeiten. Man ist ein kleines Rad im Gesamtkonstrukt. Man sieht oft nicht, wofür man arbeitet und was herumkommt. (…) Das macht dann einfach weniger Spaß.

Foto Philipp Wanke

Nina Maren Christmann arbeitete im Marketingbereich. Gemeinsam mit Anja Düppre, die eine Grafikagentur betreibt, gründete sie das vegane Café „Extravegant“.
„Wir bezeichnen den Laden als unseren Lieblingsort – es ist wie ein zweites zu Hause. Wir lieben, was wir hier tun und geben das auch gerne anderen weiter und bekommen dafür oftmals eine super-schöne positive Resonanz von den Kunden.“

Foto Nina & Anja

Maja Firlé kam der Liebe wegen nach Deutschland und studierte nochmal Tiermedizin, weil ihr Abschluss in Deutschland nicht anerkannt wurde.
„Meine Motivation war persönlicher Ehrgeiz und die Liebe zu meinem Beruf. (…)
Mein Beruf ist gleichzeitig mein Hobby – Gott sei Dank.“

Foto Maja Firlé

Thomas Adam war wohnsitzlos und alkoholkrank. Er hat den Ausstieg aus der Sucht geschafft und arbeitet heute als Stadtführer.
„Das Aufhören mit dem Trinken. Das war der größte Kampf. Du weißt ja selbst: Sucht kann man nicht heilen, Sucht kann man nur stilllegen. Ich bin auch heute noch achtsam.“

Foto Thomas Adam

Peter Jung wachte jahrelang in Frankfurter Clubs über die Sicherheit der Gäste. Heute serviert er Currywurst in seinem eigenen Laden im Frankfurter Bahnhofsviertel.
„Ab einem gewissen Alter muss man sich ja auch mal Gedanken um die Zukunft machen und Türstehen ist jetzt nicht das, was man bis zum Lebensende machen kann.“

Foto Peter Jung

Ralph Weiss verlor seinen Bankerjob bei einer Fusion und verkauft jetzt Pfannkuchen in seinem eigenen Restaurant.
 „Die Kreativität macht es unterm Strich aus.“

Foto Ralph Weiss

Peter Zingler verbrachte über ein Jahrzehnt als Berufseinbrecher in Gefängnissen mehrerer Länder. Inzwischen gehört er zu den erfolgreichsten Drehbuchautoren für Fernsehkrimis.
„Sucht Euch, was Euch Spaß macht und dann dranbleiben.“

Foto Peter Zingler

Das Café FriedA 24 ist eine Einrichtung in Trägerschaft der Integrativen Drogenhilfe e.V. Frankfurt.  Die als offenes Cafe konzipierte Einrichtung bietet in Kooperation mit den Malteser Werken gGmbH medizinische Versorgung und Substitution für Suchtkranke.
Klienten können zu günstigen Preisen Mahlzeiten einnehmen, eine soziale Beratung wird ebenfalls angeboten.

Die Klienten 
sind Frauen und Männer zwischen18 und 50 Jahren, die noch oder nicht mehr suchtkrank sind und medizinisch bzw. sozialberaterisch im Café FriedA 24 versorgt werden.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE63370601934004400033  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PAX