Kick off für die Malteser Rikscha

Seit 20 Jahren besuchen Ehrenamtliche der Frankfurter Malteser alleinstehende Senioren. Dieser Besuchsdienst wird jetzt ergänzt um eine Senioren-Rikscha.  „Für ein zwei Stunden dem Alltag entfliehen“, das ist das Ziel der kostenlosen Ausfahrten. Am Main entlang, noch einmal durch den Stadtteil: „Wind in den Haaren“, heißt die Aktion der Malteser, „die bei den Gästen rosige Wangen und fröhliche Gesichter“ herbeiführen will.

Nach dem coronabedingt späten Kick-off 2020 fährt die Malteser Rikscha in Frankfurt ab sofort mit Gästen. Hygienemaßnahmen wie regelmäßige Desinfektion, Sicherheitsfolie und Einweisung der Rikscha-Piloten garantieren, dass die Ausfahrten auch in Corona-Zeiten unbeschwert stattfinden können.

Rikscha-Fahrgäste gesucht

Wer Lust und Laune hat, sich gelegentlich den Frankfurter Wind um die Nase wehen zu lassen, meldet sich einfach an per Telefon unter 0 69-94 21 050 oder per E-Mail unter info@malteser-frankfurt.deDie Fahrgäste werden zu Hause abgeholt und nach der Tour auch wieder nach Hause gebracht.

Noch einmal die Stadt erkunden

Die Idee kommt aus Dänemark. Dort gibt es solche Ausfahrten seit 2012 in mittlerweile über 100 Orten. Mit Hilfe der Frankfurter Volksbank konnte für die Frankfurter Malteser eine spezielle Fahrrad-Rikscha beschafft werden: zwei Sitzplätze vorne, eine warme Decke für die Beine, Sicherheitsgurte, einfacher Einstieg – und ein lautloser Elektro-Motor zur Unterstützung für den „Piloten“ an der Pedale.

Die betagten Passagiere und der Lenker sind natürlich versichert. Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern um das gemeinsame Erlebnis an der frischen Luft. Und Gäste und „Pilot“ sollen miteinander ins Gespräch kommen, miteinander „schnacken“. Vielleicht gibt´s auch ein Eis auf die Hand oder eine Blume vom Wegesrand.