Krieg in der Ukraine: Senioren, Demenzkranke und Geflüchtete auch hierzulande in Angst. Malteser helfen Menschen mit Fluchterfahrung

Fassungslos erleben Menschen in Deutschland wie Krieg ausgebrochen ist, mitten in Europa. Auch diejenigen, die noch nie flüchten mussten oder mit Krieg im eigenen Land konfrontiert waren, erfahren heute Angst und sind in Sorge.
Seniorinnen und Senioren jedoch, die zur Generation der Kriegskinder zählen und zwischen 1933 und 1945 geboren sind, sehen jetzt im Fernsehen Bilder, die häufig verschüttete Erinnerungen auf schmerzhafte Art und Weise wiederbeleben. Auch Geflüchtete, die in Deutschland Schutz vor Verfolgung und Terror in ihren Herkunftsländern gesucht hatten, verlieren angesichts des Kriegs in der Ukraine nicht selten die Hoffnung auf ein sicheres Zuhause. Der Malteser Hilfsdienst Frankfurt hilft Menschen mit Flucht- und Kriegserfahrung und deren Angehörigen und steht mit Rat und Tat zur Seite, wo Betroffene und ihr Umfeld derzeit überfordert sind.
 
Auch wenn Krieg und Flucht in Deutschland viele Jahrzehnte zurückliegen, sind sie doch für viele ältere Menschen noch immer sehr präsent, diese Erfahrung machen die Helfenden in den Senioren der Malteser immer wieder. Oft kommen die Erinnerungen in der letzten Lebensphase mit voller emotionaler Wucht zurück.
 
Auch die Ehrenamtlichen in den Integrationsdiensten sind im ständigen Austausch mit Menschen, die angesichts des Kriegs mitten in Europa mit großer Angst konfrontiert sind. „Wann immer etwas Schlimmes in Deutschland oder Europa passiert, sind unsere KlientInnen sehr besorgt, da sie die aktuelle Situation nur schwer einschätzen können. Vielfach hindert die Sprachbarriere sie daran, seriöse Informationen zu erhalten und ein Ereignis für sich selbst richtig einordnen zu können.“, sagt Annette Lehmann, die Stadtbeauftrage der  Frankfurter Malteser. Hier helfen Gespräche und der Verweis auf seriöse Quellen in der jeweiligen Muttersprache.
 
Kontakt Seniorendienste: Lioba Abel-Meiser, Referentin ehrenamtliche Sozialdienste/Presse,
E-Mail: lioba.abel-meiser@malteser.org.
 
Kontakt Integrationsdienste für Geflüchtete: Mohamad Osman, Leiter Integrationsdienste Malteser Hilfsdienst e.V. an den Standorten Limburg-Weilburg und Wetzlar, Tel.: 06441 9494 223, E-Mail: mohamad.osman@malteser.org.
 
Von Sachspenden bitten die Malteser zum jetzigen Zeitpunkt abzusehen. Die Hilfsorganisation ruft dringend zur Hilfe für die Menschen in der Ukraine auf:
Malteser Hilfsdienst e. V.
IBAN: DE10 3706 0120 1201 2000 12
S.W.I.F.T.: GENODED 1PA7
Stichwort: "Ukraine-Hilfe“
Oder online: www.malteser.de
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Foto © Malteser
 
Pressekontakt
Lioba Abel-Meiser, 0 69 / 94 21 05 53, lioba.abel-meiser@malteser.org
 
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Über die Malteser
Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für Bedürftige ein • In Frankfurt aktiv: 450 ehrenamtlich Engagierte in der Notfallrettung, Breitenausbildung und sozialen ehrenamtlichen Diensten • Hilfen für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit • 1 Mio. Förderer und Mitglieder bundesweit