Neuer Lockdown: Malteser helfen unterstützungsbedürftigen Menschen in Frankfurt

Die neuen Corona-Beschränkungen stellen nach Ansicht des Malteser Hilfsdienstes die Menschen vor 
besondere Herausforderungen, die aber beherrschbar seien: „Wir sind weiter als im Frühjahr und 
haben gelernt, was die Menschen benötigen, um diese Zeit möglichst gut zu überstehen. Wir können
ihren Nöten trotz Corona begegnen“, sagte die Stadtbeauftragte der Frankfurter Malteser, Annette
Lehmann. „Mit Kreativität lässt sich auch in schwieriger Situation viel Hilfe leisten.“

Einkaufsservice, telefonischer Besuchsdienst, hospizliche Begleitung am Telefon aber auch die 
bundesweite Telefon-Hotline (0221-9822 9506) stehen ab sofort bereit. Die Frankfurter Malteser 
sind auf die sozialen Bedürfnisse einsamer, alleinlebender, älterer und kranker Menschen, Menschen mit Behinderung sowie denjenigen in häuslicher Quarantäne vorbereitet. „Um die Infektionswelle aufzuhalten, müssen wir die Risikogruppen besonders schützen. Das bedeutet auch, dass sie besondere Hilfen bekommen und nicht nur einfach isoliert werden. Die soziale Begleitung ist systemrelevant“, ergänzt Annette Lehmann.

„Nicht nur in unsere vier Wände zurückziehen“

Lehmann appellierte auch, achtsam auf die Straße zu gehen:
„Wir dürfen uns nicht nur in unsere vier Wände zurückziehen. Soziales Engagement ist
in diesen Wochen für die vielen einsamen und armen Menschen dringend notwendig.“
Insbesondere junge Menschen sind aufgerufen, den Lockdown positiv mit zu gestalten. 
„Ihre Flexibilität und spontanes Engagement hat auch im ersten Lockdown dafür gesorgt, 
Versorgungslücken zu schließen und die Hilfe zu den bedürftigen Menschen zu bringen. 
Stellen Sie ihre Zeit in den Dienst der guten Taten, die dieser Lockdown dringend benötigt.“