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Malteser Frankfurt

#GlücksrezeptEhrenamt Malteser wollen Frankfurter glücklich machen

05.02.2019

Mit dem Slogan #GlücksrezeptEhrenamt werben die Frankfurter Malteser neue Ehrenamtliche – für alle Dienste, für alle Positionen. Ein Projektteam konzipierte mit einfachen Mitteln eine Kampagne rund um den „herkömmlichen“ Infoabend. Der wurde angereichert durch ein spannendes Thema, unterstützt durch Prominente wie Glücksforscher Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel und Moderatorin Bärbel Schäfer und flankiert mit viel Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Podiumsdiskussion mit Moderatorin Bärbel Schäfer am Tag des Ehrenamts
„Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, haben eine bessere Gefühlsbilanz und eine höhere Zufriedenheit.“ sagt Glücksforscher Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel.
Die bekannte Moderatorin Bärbel Schäfer ging dieser Aussage mit gewohnt kritischem Blick auf den Grund. In der Diskussion mit Prof. Ruckriegel, vier ehrenamtlichen Maltesern und rund 60 Besuchern wurde sehr deutlich, dass (Malteser) Ehrenamt wirklich glücklich macht – in vielen Dimensionen.

Ehrenamt stiftet Beziehungen
Laut Prof.  Ruckriegel sind wir Menschen das sozialste Wesen der Erde. Die Menschheitsgeschichte begründet sich auf Kooperation und Fairness – wir können gar nicht ohne einander. Rund 30 Mio. Engagierte in Deutschland demonstrieren das eindrucksvoll: Ihre helfenden Beziehungen weben ein Netz, das unserer Gesellschaft einen doppelten Boden gibt, ohne den sie einsamer, kälter und ärmer wäre.
Eine Akteurin ist Ingrid Stegemann, ehrenamtliche Wegbegleiterin im Malteser Hospizdienst sowie im Besuchsdienst. Durch ihre Besuche, so sagt sie, gebe sie Menschen das Gefühl, nicht allein zu sein und das verändere viel.

Verantwortung annehmen macht glücklich
Für Dominique Humm, engagiert im Frankfurter Sanitätsdienst und Katastrophenschutz, muss die Basis stimmen: „Weil ich gut ausgebildet bin, fühle ich mich kompetent zu helfen und nehme bewusst diese Verantwortung an und wahr.“
Damit bestätigt er die Thesen der Glücksforschung, dass ein Ehrenamt menschliche Grundbedürfnisse befriedigt, weil man selbstbestimmt und kompetent Gutes tut.

Auch für Alexander Mitsch, der den Malteser Deutsch-Treff leitet und sich als Integrationslotse engagiert, sind unterstützende Strukturen wichtig. Sein Ehrenamt mache ihn in der Tat glücklich, „auch, weil ich mich gut unterstützt fühle, sei es durch eine gute Vorbereitung oder im Tagesgeschehen durch Supervision. Ein gutes Back up ist im sozialen Ehrenamt essentiell!“

 

Wie glücklich sind die Frankfurter?
Derzeit engagieren sich 31,5% der Frankfurter ehrenamtlich. Damit liegt Frankfurt (noch) hinter der bundesweiten Engagementquote von 43,6%.
#Glücksrezept Ehrenamt war für fünf Frankfurter der Anstoß sich bei den Maltesern zu engagieren – so die erste Bilanz. Mit der Kampagne haben die Frankfurter Malteser jedoch vor allem auf ihr Image-Konto „eingezahlt“, das zeigen die vielen positiven Rückmeldungen. 
 

Weitere Informationen

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